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Der als Entdeckung in der jüngsten Skulpturgeschichte gelobte Stefan Rinck, 1973 in Homburg / Saar geboren, studierte Bildhauerei bei Stefan Balkenhol und lebt heute in Berlin. Seine Sandsteinskulpturen erinnern an Figuren aus einem mittelalterlichen Bestiarium oder Chimären, wie sie an Kathedralen von Dächern und aus Kapitellen lugen, um böse Geister und Dämonen zu vertreiben. Rinck, der auch Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie studierte, findet seine Vorbilder in verschiedenen Kunstepochen, in Mythologien und Märchenwelten. Mit Humor und Fantasie vereint er sie mit zeitgenössischen comic-haften Bildzitaten. Die grobbehauenen Stelen wirken auf den ersten Blick wie archäologische Fundstücke aus einer anderen Zeit, bis man den Witz und die hintergründige Kombination mit Elementen z.B. aus der Formensprache der 70er Jahre entdeckt. Die Ausstellung zeigt neue Arbeiten von Stefan Rinck und bietet einen Ausflug in seine persönliche Fabelwelt von Minnesang bis Biene Maja, von Sherlock Holmes bis "Böser Wolf".

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Sherlock Holmes auf der Suche nach dem Verbrechen, 2006
Sandstein | sandstone
29 x 21 x 21 cm
Sgt. Sack, 2006
Sandstein | sandstone
39 x 18 x 18 cm
Selbstportrait, 2006
Sandstein
77 x 30 x 16 cm
Mechthild auf Schwarz-Wasserstelz, 2006
Sandstein | sandstone
118 x 30 x 20 cm
Love is a stranger, 2006
Sandstein | sandstone
110 x 33 x 27 cm
Kotzmops, 2006
Sandstein | sandstone
23 x 19 x 45 cm
Ilari, 2006
Sandstein | sandstone
66 x 18 x 16 cm
Das gestiefelte Frettchen, 2006
Sandstein | sandstone
39,5 x 18 x 13 cm
Don Blattfress, die Mafiaraupe, 2006
Sandstein | sandstone
50 x 13,5 x 9 cm
Stefan Rinck04.11.2006 – 12.12.2006
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