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Vor einem Jahr konnten wir die Arbeiten von Mária Bartuszová (1936-1996), Teilnehmerin der documenta 12, erstmals mit einer Einzelausstellung außerhalb der Slowakei würdigen. Die neue Ausstellung gibt einen Einblick in einen weiteren wichtigen Schaffensbereich und zeigt neben fragilen Gipsarbeiten Skulpturen aus Bronze, die hauptsächlich aus den 60er Jahren stammen. Bartuszovás organische Skulpturen referieren auf natürliche Prozesse, sind inspiriert von elementaren Formen und zu Grunde liegenden physikalischen Kräften. Ihre Arbeiten manifestieren Zustände des Übergangs zwischen Form und Nicht-Form, Entstehung und Zerstörung. Die Gegenüberstellung der Werkstoffe Bronze und Gips betont die spürbaren Gegensätze von Stabilität und Fragilität in den unterschiedlichen Materialqualitäten. Die frühen Bronzearbeiten lassen Brancusi, Moore und Arp als Vorbilder aus ihrer Studienzeit in Prag erahnen. Die Künstlerin widmete sich intensiv dem Studium natürlicher Formen und liess sich von Wassertropfen, Regen, Getreide, Vogelnestern und ihrem Tastsinn inspirieren.

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Snímek, 1985-87
Gips | Plaster
31,5 x 66,5 x 53 cm
Untitled, 1973
Gips | Plaster
18 x 24 x 23,5 cm
Untitled, 1982
Bronze
13,5 x 18,5 x 15,5 cm
Edition 1/ 5
Untitled, 1968
Bronze
9,5 x 24 x 21,5 cm
Edition 2/ 5
Folder II, 1967
Bronze
19 x 14 x 17 cm
Edition 3/ 5
Untitled, 1968
Bronze
13,5 x 19 x 20 cm
Edition 1/ 5
Raindrop, 1963
Bronze, Stein
144 x 45 x 30 cm
Edition 2/ 5
Untitled, 1970
Bronze
11 x 18 x 16 cm
Edition 2/ 5
Folder I, 1965
Bronze
18,5 x 20 x 13 cm
Edition 2/ 5
Vordergrund | Foreground:
Untitled 16, 1984
Gips und Stein | Plaster and stone, unique
39 x 18,5 x 10,5 cm
Untitled, 1968
Bronze
14 x 39,5 x 37 cm
Edition 2/ 2
Raumansichten | Installation views
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Maria Bartuszova06.03.2009 – 09.04.2009
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