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Florian Süssmayr (geb. 1963 in München) zeigt in seinen neuen Arbeiten Nahaufnahmen und Stillleben aus dem Leben der Großstadt. Er zoomt den Blick auf Details von Interieurs: Vorhänge, Fliesen und Tischdecken wandeln sich in der nahen Betrachtung zu eigenen Ornamentflächen. Man scheint die Sichtweise vom Rausch getrübter Augen nachzuvollziehen, die an Gegenständen hängen bleiben und sie anstarren, bis sie sich verwandeln und ein Eigenleben bekommen. Süssmayr reduziert das Motiv, bis es nur noch als Ornament auf der zweidimensionalen Leinwand zu erkennen ist und das malerische Element im Vordergrund steht. Schallplattenspieler, Flaschen und Aschenbecher stehen als Stellvertreter für ein Lebensgefühl, in dem Nachtleben und Einsamkeit eine wichtige Rolle spielen. Gedeckte Farben, Licht und Schatten Kontraste, Komposition des Raumes und diffuses Licht sind die Mittel, mit denen sich Süssmayr dem Wesen der Malerei nähert.

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Asbach, Thalkirchner Straße, 2007 
Öl auf Leinwand 
220 x 160 cm
15.8.2007, 2007 
Öl auf Leinwand 
230 x 200 cm
Münchner Hell, 2007
Öl auf Papier, gerahmt
100 x 100 cm, 
116 x 116 cm Rahmenmaß
Lindwurmstüberl, 2007 
Öl auf Leinwand 
200 x 170 cm
Ebel-Schuhe, 2007
Öl auf Leinwand 
145 x 120 cm
Dresdner Strasse Hartha, 2006
Öl auf Leinwand
160 x 120 cm
Disco, 2007 
Öl auf Leinwand 
 180 x 140 cm
Bräurosl, 2007 
Öl auf Leinwand 
200 x 150 cm
Florian Süssmayr15.09.2007 – 13.10.2007
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