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Armin Boehm, geb. 1972 in Aachen, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschüler von Jörg Immendorf. Bekannt wurde Boehm mit seinen großformatigen fiktiven Landschaftsbildern, die den Blick auf eine grenzenlose, flirrende urbane Landschaft unter einem imposanten irrealen Sternenhimmel freigeben. Surreal wirkende Details, die oft wie aus einem Nebel hervortreten und Motive wie zerborstene Baumstümpfe, Autowracks, Hütten oder Hirsche verstärken den Eindruck einer fiktiven, traumhaften Szenerie. Armin Boehm orientiert sich dabei zunehmend an Motiven aus filmischen Medien wie Fotografie und Film, wobei er Motive verschiedenster Medien miteinander verknüpft. Alle Motive ordnen sich jedoch der Gesamtatmosphäre des Bildes unter, die unbedingte Priorität besitzt. Die Szenen haben die Qualität einer fernen Erinnerung, sie erzählen eine Geschichte, die für den Betrachter nicht mehr nachvollziehbar ist. Vor allem das Licht verleiht den Bildern ihre magische Stimmung. Der Zusammenstoss von Natur und Mensch sieht nur auf den ersten Blick harmonisch und farbenfroh aus. Eine düstere und bedrohliche Komponente durchdringt die Bilder. 

Armin Boehm stellte in der Galerie Schöttle seine neuen Werke zumThema Heimat vor, darunter großformatige Ansichten von Neuschwanstein und Schloss Berg in Bayern. 

Armin Boehm lebt in Berlin.

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Schloss Berg, 2005
Ohne Titel (Heimat III)
Armin Boehm06.04.2005 – 14.05.2005
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